Rund 300 Besucher verfolgten am 14. Mai 2012 die Lesung von Professor Hans Maier, des ehemaligen bayerischen Kultusminister und Präsidenten des Zentralkomitees der deutschen Katholiken. Hans Maier war in der Reihe "Autoren zu Gast bei Albert von Schirnding" in der Katholischen Akademie. Albert von Schirnding lobte in den einführenden Worten besonders Maiers "meisterhafte Handhabung des Wortes." Nach dieser - wie immer - profunden und auch sehr persönlichen Einführung durch den Publizisten Albert von Schirnding trug Hans Maier einige Abschnitte seiner Selbstbiografie "Böse Jahre, gute Jahre. Ein Leben 1931 ff." vor. Er begann seine Auswahl mit einem Kapitel, das sich der Arbeit der Katholischen Akademie in deren Anfangsjahren widmete und spannte dann einen weiten Bogen bis ins Kapitel "Im Alter", von dem er "Paradoxes" zu berichten wusste.
Die angemessene musikalische Umrahmung gelang der Flötistin Alexandra Muhr vom Münchner Rundfunkorchester.
Die vollständige Einführung durch Albert von Schirnding lesen Sie in der kommenden Ausgabe unserer Zeitschrift "zur debatte". Die im C. H. Beck-Verlag erschienene Selbstbiografie ist im Buchhandel für 24,95 Euro zu erhalten.
Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Ausgabe Debatte 4/2012.
Mehr als 200 Kunstinteressierte waren am Abend des 26. Aprils 2012 in die Akademie gekommen, um bei der Vernissage der Ausstellung „Über das Unbehagen“ dabei zu sein. Zehn Schülerinnen und Schüler von Matthias Wähner, Professor an der Akademie der Bildenden Künste in München, stellen ab sofort ihre Werke in den Räumen des Kardinal Wendel Hauses an der Mandlstraße 23 in München-Schwabing aus. Genua Scharmberg, Assistentin von Professor Wähner, stellte bei der Vernissage die Idee hinter dem Ausstellungsprojekt vor, das die Studierenden in mehr als sechs Monaten erarbeitet haben, und sie fand auch erklärende Worte zu den einzelnen Werken.
Bei anregenden Gesprächen, Wein und Brot blieben die Gäste noch lange in den Ausstellungsräumen und genossen auch den frühsommerlichen Abend im Park der Akademie.
Die Ausstellung, die bis zum 6. Juli dieses Jahres zu sehen ist, kann montags bis freitags, jeweils von 9 bis 17 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. Der Katalog kostet 5 Euro.
„zur debatte“ wird in der kommenden Ausgabe das einführende Referat von Genua Scharmberg dokumentieren und Bilder vom Abend der Vernissage zeigen.
Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Ausgabe zur debatte 3/2012.
Vor den großen Gefahren der Finanzkrise für die Wirtschaft in Deutschland und Europa warnte Prof. Dr. Franz-Christoph Zeitler, der ehemalige Vizepräsident der Deutschen Bundesbank, am 28. März 2012 in der Katholischen Akademie. Der Finanzexperte sprach vor den Teilnehmern des Fachforums Sozialethik der Akademie unter dem Titel "Finanzkrise - Staatsschuldenkrise - Eurokrise. Wo führt das hin?" Er zeigte sich skeptisch, ob die Gefahren - trotz einer Zwischenerholung - schon gebannt sind.
Als mögliche Lösungswege sah Professor Zeitler, die gegenwärtige Politik der Schutzschirme beizubehalten, aber strikt darauf zu achten, dass in den Krisenstaaten Strukturreformen auf dem Arbeitsmarkt, im Rentensystem und anderen zentralen Feldern umgesetzt werden. Auch warnt er davor, die Summen für diese Rettungsschirme unbegrenzt zu erhöhen. Regelungen für eine geordnete Staateninsolvenz mit der Schaffung von echten Sicherheiten für die Gläubiger, so sein Fazit, könnten helfen, das Vertrauen der Kapitalmärkte zurückzugewinnen.
Das Forum Sozialethik der Katholischen Akademie lädt in unregelmäßigen Abständen bedeutende Persönlichkeiten der Wirtschaft zum Gespräch. Vor Professor Zeitler waren schon Peter Löscher, Vorstandsvorsitzender von Siemens, und Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber zu Gast.
Den Text des Vortrags von Professor Zeitler können Sie in einer der kommenden Ausgaben unserer Zeitschrift "zur debatte" nachlesen.
Bundesverteidigungsminister Dr. Thomas de Maizière sprach am Abend des 20. März 2012 auf Einladung des Rotary Clubs München Schwabing in der Katholischen Akademie zum Thema "Wozu braucht Deutschland Soldaten? Wofür töten? Wofür sterben?". Der Minister, der kurz zuvor noch in Berlin mit seinem israelischen Amtskollegen Ehud Barak konferiert hatte, bekannte sich vor rund 270 Zuhörern unter anderem zum zunehmenden deutschen Engagement in der Welt. Dabei, so Thomas de Maizière, sei es absolut legitim, deutsche Interessen zu haben, zu formulieren und auch zu verfolgen. Dies widerspreche keineswegs der Tatsache, dass auch die Außenpolitik sich an ethischen Kriterien messen lassen muss. Und noch eines war dem Verteidigungsminister wichtig. Die Gesellschaft müsse sich stärker darauf einstellen, dass bei Einsätzen der Bundeswehr auch weiterhin mit Verlusten an Menschenleben zu rechnen sei.
Die Rede des Ministers gehört in die Reihe der "Schwabinger Vorträge" des Rotary Clubs München Schwabing, die von General a. D. Dr. Klaus Naumann, früherer Generalinspekteur und Vorsitzender des Nato-Militärausschusses, konzipiert wurde. General Naumann moderierte auch die dem Vortrag folgende Diskussion.
Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Ausgabe zur debatte 3/2012.
Im Rahmen der Historischen Woche 2012 der Katholischen Akademie Bayern zum Thema Kaiser "Otto der Große" erläuterte der Münchner Historiker Professor Rudolf Schieffer die besondere Bedeutung der Lechfeldschlacht am 10. August 955 für die deutsche und auch die ungarische Geschichte. In seinem Abendvortag zeichnete der Fachmann die Geschehnisse auf dem Schlachtfeld nach, befasste sich mit der Vorgeschichte, dem mitentscheidenden Wirken des Augsburger Bischofs Ulrich und den politischen Folgen der Auseinandersetzung für ganz Mitteleuropa.
Die Teilnehmer der Historischen Woche vertieften ihre Kenntnisse über das Geschehen am 10. August 955 bei einer Exkursion nach Augsburg zur Kirche Sankt Ulrich und Afra und nach Königsbrunn, wo eine neu errichtete Nachbildung der Lechfeldschlacht zu besichtigen war.
Das Video zeigt zentrale Aussagen des Referats, gibt Eindrücke der Exkursion wieder und lässt Teilnehmer der Historischen Woche zu Wort kommen.
Vorträge der Historischen Woche zu Otto dem Großen werden in einer der kommenden Ausgaben unserer Dokumentationszeitschrift "zur debatte" abgedruckt.
Seit dem 1. August 2010 bekleidet Heiner Bielefeldt, Professor für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik an der Universität Erlangen-Nürnberg, das Ehrenamt des UN-Sonderbeauftragten für Religions- und Weltanschauungsfreiheit. In seinem Abendvortrag am 10. November 2011 an der Katholischen Akademie mit dem Titel „Der weltweite Kampf um die Religionsfreiheit“ ließ Professor Bielefeldt sein erstes Amtsjahr Revue passieren und gab Ausblicke auf die zentralen Punkte seiner zukünftigen Arbeit.
Das Video berichtet Heiner Bielefeldt von seiner aktuellen Arbeit und schildert die Entwicklung im Kampf für Religionsfreiheit seit der Gründung der UN.
Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Ausgabe zur debatte 7/2011.
Prof. Dr Paul Kirchhof, ehemaliger Richter am Bundesverfassungsgericht und bekannter Kritiker des geltenden Steuerrechts, plädierte in der Katholischen Akademie leidenschaftlich für ein einfacheres und schon dadurch gerechteres Steuerrecht. Kirchhof legte vor rund 300 Zuhörern am 20. Oktober die Grundzüge eines maßgeblich von ihm entworfenen Steuerrechts dar. Nach seinen Worten sei das gegenwärtige System nicht nur völlig ungerecht und undurchschaubar, es gefährde durch den Wust von Regelungen sogar die Freiheit der Bürger.
Der katholische Sozialethiker Prof. Dr. Markus Vogt wies in seiner Replik auf die vielen Stärken, aber auch die wenige Schwächen des Steuerkonzepts hin.
Unser Video bringt die zentralen Aussagen der beiden Wissenschaftler.
Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Ausgabe zur debatte 7/2011.
Gianfranco Kardinal Ravasi, der Präsident des Päpstlichen Kulturrates, zu Besuch in die Katholische Akademie. Beim "Mittagstreff" am Donnerstag, 7. Juli 2011, sprach der Kardinal vor rund 200 Gästen, diskutierte mit Akademiedirektor Dr. Florian Schuller und beantwortete Fragen aus dem Zuhörerkreis. Dem Besucher aus Rom, der als "Kulturminister" des Vatikans bezeichnet werden kann, liegt besonders der Dialog zwischen Glaubenden und Nicht-Glaubenden sowie der Austausch zwischen Kunst und Kirche am Herzen.
Unser Video zeigt Szenen der Veranstaltung und ein kurzes Gespräch zwischen dem Kardinal und Dr. Schuller.
Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Ausgabe zur debatte 6/2011.
Die europäischen Krisenstaaten Griechenland, Irland und Portugal und deren finanzielle Sorgen beherrschen die Nachrichten. Doch das sind – leider – nicht die einzigen Länder der Europäischen Union, die in Schwierigkeiten stecken. Auch Mitbegründer der europäischen Einigung, wie Belgien und die Niederlande, sehen sich großen Problemen gegenüber – weniger finanztechnischer Art, aber sehr wohl grundlegenden gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen.
Seit deutlich mehr als einem Jahr ist Belgien ohne Regierung und die politische, wirtschaftliche und soziale Spaltung zwischen Wallonen und Flamen scheint unüberbrückbar. Und die Niederlande, früher Exempel eines liberalen und toleranten Landes, sehen sich dem anscheinend unaufhaltsamen Aufstieg fremden- und europafeindlicher Bewegungen ausgesetzt.
Mit ihrer Tagung „Belgien und Niederlande. Zwei Kernländer Europas in der Krise“ am Samstag, 2. Juli 2011, lenkte die Katholische Akademie den Blick auf diesen Teil Europas und vermittelt Hintergrundinformationen über die neuesten Entwicklungen in beiden Ländern.
In unserem rund 8-minütigen Video stellen die Referenten die Kernthesen ihre Referate vor.
"ausrichtung" heißt die Ausstellung, mit der Studierende der Klasse Magdalena Jetelová zu Gast in der Katholischen Akademie sind. Die extra für die Ausstellung gefertigten Arbeiten der internationalen Künstlerschar sind bis einschließlich 15. Juli 2011, montags bis freitags, jeweils von 9 bis 17 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Die Künstler geben im Video Auskunft über ihre Arbeiten und vor allem über ihre jeweilige Motivation, sich mit einem religiösen Thema zu befassen. Viele der Werke laden zum Mitmachen ein.
Einen ausführlichen Bericht über die Vernissage und den Einführungstext zur Ausstellung finden Sie in der kommenden Ausgabe unserer Dokumentationszeitschrift "zur debatte".
Herbst des Mittelalters-
Frühling der Neuzeit?
Die Historische Woche 2011 der Katholischen Akademie hatte das Europa des 15. Jahrhunderts im Blick. Auf der Tagung mit dem Titel "Herbst des Mittelalters - Frühling der Neuzeit?" vom 9. bis zum 12. März 2011 beschäftigten sich 15 Historiker und rund 150 Teilnehmer mit der politischen, kulturellen, sozialen und religiösen Wirklichkeit dieses Zeitraums, in dem entscheidende Weichen gestellt wurden, die das Leben unseres Kontinents über viele Jahrhunderte und teilweise noch bis heute bestimmen.
Das sechsminütige Video vermittelt einen Eindruck von der Veranstaltung.
Peter Löscher, der Vorstandsvorsitzende der Siemens AG, war am 9. Februar 2011 zu Gast beim "Fachforum Sozialethik" in der Katholischen Akademie und sprach vor rund 150 Gästen zum Thema "Welche Werte schaffen Wert?" Unser fünfminütiges Video will einen kleinen Eindruck vom Abend vermitteln, gibt einige der zentralen Aussagen des Siemens-Chefs wieder und bringt Statments ausgewählter Teilnehmer.
Anläßlich eines Festakts mit 350 Ehrengästen aus Kirche, Politik, Wissenschaft, Justiz und Verwaltung hat die Katholische Akademie in Bayern am Montag, den 27. September 2010, den Romano Guardini Preis 2010 an den tschechischen Soziologen und Religionsphilosophen Prof. Dr. Dr. Tomáš Halik verlliehen.
Sehen Sie in dem rund fünfminütigen Video einige Stimmen und Eindrücke des Festaktes in den Räumlichkeiten der Katholischen Akademie in Bayern.
Die Vorträge, die auf der Veranstaltung gehalten wurden, sind in der Ausgabe 7-2010 unserer Dokumentationszeitschrift "zur debatte" nachzulesen. Sie können sie hier bestellen.
Die Tagung Iran. Zur aktuellen Situation in einem Land im Wandel in der Reihe Länder-Revue führte Experten und viele interessierte Teilnehmer am Samstag, 18. September 2010, in die Akademie. Unser rund 15-minütiges Video zeigt neben Szenen aus dem iranischen Alltagsleben, die ein Gefühl für die Situation vor Ort vermitteln sollen, Interviews mit den vier Referenten und Impressionen der Tagung.
In den Interviews formulieren die Experten ihre Kernthesen, die sie in den Referaten ausführlich dargestellt haben. Die ausführlichen Referate der Tagung finden Sie Ausgabe 6-2011 unserer Dokumentationszeitschrift zur debatte, die Sie bei uns hier bestellen können.