Audiobeiträge

16. Juni 2015

Die Frage nach dem Bösen in Buddhismus und Christentum, Referat Prof. Brodbeck

Die Katholische Akademie setzt mit der Reihe „Buddhismus und Christentum – Grundpositionen im Diskurs“ einen wissenschaftlichen Schwerpunkt ihrer Arbeit und will so einen Beitrag zur Förderung des interreligiösen Dialogs leisten. Zu dieser Reihe zählt auch die Tagung „Die Frage nach dem Bösen in Buddhismus und Christentum“ am 9. Juni 2015.

Was religiöse, spirituelle Attraktivität angeht, so stellt für das Christentum im Westen der Buddhismus eine große Herausforderung dar. Viele Menschen fühlen sich angesprochen durch buddhistische Spiritualität, sind fasziniert von buddhistischen Lehren und Praktiken. Die hohe Wertschätzung zum Beispiel, die der Dalai Lama genießt, belegt augenfällig diese Faszination. Und mittlerweile sind buddhistische Gruppierungen in Deutschland fest etabliert.

Moderiert wurde die Veranstaltung von der Theologin und Religionswissenschaftlerin Prof. Dr. Dr. Katharina Ceming von der Universität Augsburg, die sich schon seit Jahren wissenschaftlich mit dem Buddhismus befasst; sie konzipierte auch die Reihe für die Akademie.

Es referierte Prof. Dr. Karl-Heinz Brodbeck aus München, der die Frage nach dem Bösen aus Sicht des Buddhismus beleuchtete. Brodbeck, emeritierter Professor für VWL an der FH Würzburg-Schweinfurt-Aschaffenburg und bekennender Buddhist, führte zunächst aus, dass es eine Einteilung nach „gut“ und „böse“ im Buddhismus so nicht gebe. Es müsse eher von Begriffen wie "heilsam" und "unheilsam" ausgegangen werden. Sein Vortrag kann hier in voller Länge nachgehört werden.

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