Audiobeiträge

25. September 2015

Die Benediktiner im intermonastischen Dialog

Am 28. Oktober 1965 verkündete nach langem und kontroversem Ringen das Zweite Vatikanische Konzil die Erklärung „Nostra aetate. Über die Haltung der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen“. Dieser Text gilt bis heute als revolutionär und prophetisch. Bislang weitgehend unbeachtet blieb jedoch, dass es vor allem Ordensleute waren, die die Grundlagen für diesen Konzilstext und die sich daran anschließende Praxis des interreligiösen Dialogs gelegt haben. Die Tagung in der Katholischen Akademie Bayern rief die Pionierleistung jener Ordensleute in Erinnerung und arbeitete deren Motive, Haltungen und Lernprozesse heraus. Um die Rolle der Orden im Dialog der Religionen während der sich anschließenden Jahrzehnte ging es in einem zweiten Schritt. Weiterhin wurde, vor allem beim Podiumsgespräch, der Frage nachgegangen, wie die Erfahrungen dieses geistlichen Dialogs für die Kirche insgesamt fruchtbar gemacht werden können.

Hören Sie hier den Vortrag von Br. Josef Götz OSB, Cellerar der Erzabtei St. Ottilien, ehem. Sekretär der benediktinischen Kommission „Monastischer Interreligiöser Dialog“ für die Klöster im deutschsprachigen Raum. Sein Thema: Die Benediktiner im intermonastischen Dialog.

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