Audiobeiträge

17. März 2015

Verheißung und Gewalt: Das lange 19. Jahrhundert und der Erste Weltkrieg

Das lange 19. Jahrhundert zwischen der Französischen Revolution 1789 und den Schüssen von Sarajewo im Juni 1914 war eine Epoche großer Beschleunigung, Dynamik und Fortschrittsverheißung: politisch, wirtschaftlich, sozial und kulturell.

Doch zugleich waren diese hochgesteckten Erwartungen der Zeitgenossen an die Zukunft immer auch mit Gewalt verbunden: in Revolutionen, in Kriegen zur Bildung neuer Nationalstaaten oder zur Durchsetzung kolonialer Herrschaft in der Welt.

Hören Sie hier das Referat von Prof. Dr. Jörn Leonhard,  Professor für Geschichte des Romanischen Westeuropa an der Universität Freiburg, über die Frage, inwiefern dieses 19. Jahrhundert im Ersten Weltkrieg kulminierte, und was aus seinen Erbschaften im Zeichen der totalisierten Gewalt nach innen und außen wurde.

 

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