Audiobeiträge

12. April 2017

Luther und Eck - Heil und Kirche bei Eck

Martin Luther und Johannes Eck – diese beiden deutschen Zentralfiguren zu Beginn des makrohistorischen Prozesses „Reformation“ werden konfessionsübergreifend in den Blick genommen im Rahmen eines wissenschaftlichen Symposions in der Katholischen Akademie Bayern. Das Symposion ist eine Kooperation von: Kath.-Theol. Fakultät der LMU München, Evang.-Theol. Fakultät der LMU München, Bayerische Staatsbibliothek, Katholische Akademie Bayern, Evangelische Akademie Tutzing.
Die scharfen Gegensätze in den theologischen Entwürfen beider Theologen und deren jeweilige Entstehungskontexte sollen ebenso sorgfältig untersucht werden wie die gemeinsamen Themen und die häufig überraschend übereinstimmende Weise, ihre Tätigkeit zu organisieren und zu präsentieren. Eine solche vergleichende Perspektive ermöglicht die differenzierte Erschließung des Reformationsgeschehens in seinen zeitgeschichtlich bedingten Ambivalenzen und Gegensätzen, aber auch strukturellen und inhaltlichen Parallelen. Ermöglicht wird eine erinnerungskulturelle Annäherung der „Reformation“ jenseits der Gefahr konfessioneller oder historiographischer Einseitigkeiten durch einen historischen Neuzugang zu unterschiedlichen Modellen von Kirche, Glauben und Gesellschaft.
Zum Thema Heil und Kirche bei Eck referierte Prof. Dr. Klaus Unterburger, Regensburg.

 

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