Audiobeiträge

04. Juli 2014

Mythen der bayerischen Geschichte - Die Sendlinger Mordweihnacht von 1705

Mythen sind Erinnerungsorte: Sie machen die Besonderheiten eines Landes, eines Staates, einer Nation kenntlich – nach innen und außen. Fremden gegenüber wirken sie abgrenzend; nach innen wirken sie integrierend. Das fünfte Karl Graf Spreti Symposium, das die Katholischen Akademie in Bayern gemeinsam mit der Karl Graf Spreti Stiftung am 4. und 5. Juli 2014 unter dem Titel "Mythen der bayerischen Geschichte" veranstaltete, fragte nach geschichtlichen Großerzählungen, die in der bayerischen Geschichte wirksam waren oder noch sind, nach ereignis- und personenbezogenen Mythen ebenso wie nach aktuellen, gleichsam historisch unterfütterten Ausprägungen.

Hören Sie Dr. Katharina Weigand, Akademische Oberrätin am Historischen Seminar der LMU München, zum Thema "Die Sendlinger Mordweihnacht von 1705: Genese und Morphologie eines Mythos".

Die Karl Graf Spreti Stiftung wurde 2008 mit dem Ziel eingerichtet, die Außenbeziehungen Bayerns 
in wissenschaftlicher, künstlerischer und kultureller Hinsicht zu fördern. Sie trägt den Namen des deutschen Diplomaten bayerischer Herkunft, der in Ausübung seines Amtes 1970 in Guatemala ermordet wurde.

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