Fotobuch

11. Juli 2013

Ökumenischer Preis 2013

Vertreter der Diözese Bamberg: Domkapitular Prof. Dr. Wolfgang Klausnitzer (li.) und Domkapitular Dr. Josef Zerndl.Sprachen über die Lage der Kirche: Weihbischof em. Hans-Reinhard Koch aus Erfurt (li.) und Akademiedirektor Dr. Florian Schuller.Christine Lieberknecht, Ministerpräsidentin des Freistaats ThüringenReinhard Kardinal Marx, Erzbischof von München und FreisingKardinal Reinhard Marx (li.) traf vor Beginn der Preisverleihung auf Dr. Clemens Börsig, den früheren Aufsichtsratsvorsitzenden der Deutschen Bank.Nach der Preisverleihung: Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, Bischof Joachim Wanke, Kardinal Reinhard Marx und Akademiedirektor Dr. Florian Schuller (v.l.n.r.).Ökumenepreisträger im Gespräch. Bischof em. Werner Scheele von Würzburg (li.), ausgezeichnet 1997, und der ehemalige evangelische Landesbischof Dr. Johannes Friedrich, der die Ehrung 2011 erhalten hatte, mit seiner Frau Dorothea.Dr. Florian Schuller, AkademiedirektorBischof em. Dr. Joachim Wanke von ErfurtBischof Joachim Wanke (re.) mit Erzpriester Ioannis Minas, der in Vertretung des griechisch-orthodoxen Metropoliten von Deutschland Augoustinos der Preisverleihung beiwohnte.Weihbischof em. Dr. Franz Dietl in München bedankte sich nach der Verleihung bei der Harfenistin Silke Aichhorn für die musikalische Gestaltung.Prof. Dr. Hans Tremmel, Vorsitzender des Diözesanrats in der Erzdiözese München und Freising (Mi.) tauscht sich aus mit Msgr. Wolfgang Sauer, dem Geistlichen Direktor des Instituts für Publizistischen Nachwuchs, der in München ansässigen katholischen Journalistenschule (re.) und dem ehemaligen Münchner Weihbischof Dr. Franz Dietl.Begrüßung unter der Fahne des Freistaats Thüringen.Pfarrer Udo Hahn, Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing und einer der geschätzten Partner im ökumenischen Dialog, unterhielt sich mit Gudrun Steineck, seit Jahrzehnten in der ökumenischen Bewegung engagiert.Harfenistin Silke Aichhorn (li.), die mit Stücken von Händel, Bach und Bernard Andrès einen sehr würdigen Rahmen für die Preisverleihung schuf, tauschte sich über Musik und andere Dinge aus mit Anne-Marie DeJonghe, Repräsentantin der belgischen Region Flamen (Mi.) und Veronika Lombardini, der Generalkonsulin der Slowakischen Republik.Die Vertreter der Jurisprudenz: Dr. Karl Huber, Präsident des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs (li.) und Generalstaatsanwalt Dr. Christoph Strötz, auch Mitglied im Allgemeinen Rat der Katholischen Akadmie.Dr. Hildegard Kronawitter, Mitglied der Akademieleitung und frühere SPD-Landtagsabgeordnete, zusammen mit Prälat Lorenz Wolf, dem Leiter des Katholischen Büros in Bayern.Generalstaatsanwalt Dr. Christoph Strötz mit Bischof Sofian von Kronstadt, dem Weihbischof des rumänischen Kirchenzentrums in München.Ökumenischer Austausch: Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und Dr. Walter Bayerlein, langjähriges Mitglied im Präsidium des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken.Suchte das Gespräch zu vielen Besuchern des Abends: Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht. Hier wird die CDU-Politikerin von Ludwig Knoll von der Evangelischen Funkagentur interviewt.Jutta Lowag, Ordentliches Mitglied im Verein der Freunde und Gönner der Katholischen Akademie, mit Prof. Dr. Richard Heinzmann, lange Jahre Mitglied in der Akademieleitung.Kardinal Reinhard Marx freute sich, dass auch Dr. Elisabeth Dieckmann, die Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirche (ACK) zur Verleihung des Ökumenischen Preises nach München gekommen war.Unterhielten sich lange am Stehtisch: Kardinal Reinhard Marx, Bischof Joachim Wanke und Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht.Prof. Dr. Ulrich Messerschmid, Professor an der Hochschule für Film und Fernsehen ist Mitglied des Allgemeinen Rates und unterhielt sich eingehend mit Erzpriester Nikolai Zabelitsch von der russisch-orthodoxen Kirche in München.Katholisch-orthodoxer Dialog: der Münchner Domkapitular Prälat Josef Obermaier, der russisch-orthodoxe Erzpriester Nikolai Zabelitsch und der griechisch-orthodoxe Erzpriester Joannis Minas (vl.n.r.).Kennen sich aus dem Erzbischöflichen Ordinariat: Domkapitular em. Prälat Erich Pfanzelt und Ordinariatsdirektorin Dr. Sandra Krump.Bernd Posselt (re.), Mitglied des Europäischen Parlaments, traf vor der feierlichen Verleihung auf Norbert Siebert, lange Jahre Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung in der Erzdiözese München und Freising.Zwei Männer mit Managererfahrungen: Prälat Lorenz Wolf, Leiter des Katholischen Büros in Bayern (re.) und Dr. Wolfgang Schirmer, Vorstand bei MAN. Beide sind Mitglieder der Akademieleitung.Der frühere Münchner Generalvikar Dr. Robert Simon (li.) und Verfassungsgerichtspräsident Dr. Karl Huber.Akademiedirektor Dr. Florian Schuller (re.) begrüßte Generalstaatsanwalt Dr. Christoph Strötz.Prof. Dr. Peter Neuner, em. Professor für Dogmatik und Ökumenische Theologie an der Universität München, zwischen dem ehemaligen Universitätspräsidenten Prof. Dr. Wulf Steinmann (re.) und Prof. Dr. Horst Bürkle, früher Professor für Religionswissenschaft und für zwei Jahre Pro-Dekan der Universität München.Austausch unter Jesuiten: Prof. P. Dr. Hans Waldenfels SJ (li.) und P. Dr. Andreas Batlogg SJ, Chefredakteur der Zeitschrift Bischof Joachim Wanke war den ganzen Abend über ein geschätzter und gesuchter Gesprächspartner.Kardinal Wetter im Gespräch mit dem Religionswissenschaftler Prof. Dr. Horst Bürkle.Begrüßten sich sehr freundlich: Kardinal Friedrich Wetter und Professor Dr. Werner Weidenfeld, Mitglied der Akademieleitung.Intensiver Gedankenaustausch: Prälat Lorenz Wolf, Leiter des Katholischen Büros Bayern und Mitglied der Akademieleitung (li.) und Dr. Walter Bayerlein, lange Jahre Mitglied im Zentralkomitees der Deutschen Katholiken und Mitglied im Bildungsausschuss der Katholischen Akademie Bayern.Prof. Dr. Werner Weidenfeld, Professor für Politische Wissenschaft an der Universität München, Direktor des Centrums für Angewandte Politikforschung und Mitglied der Akademieleitung (li.), kam gleichzeitig mit Dr. Friedemann Greiner, dem langjährigen Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing, zum Empfang.

Die Katholische Akademie Bayern hat Bischof em. Joachim Wanke von Erfurt (72) am 26. Juni 2013 mit dem Ökumenischen Preis 2013 ausgezeichnet. Die Laudatio auf den Preisträger hielt Christine Lieberknecht, die Ministerpräsidentin des Freistaats Thüringen. Die CDU-Politikerin und ehemalige evangelische Pastorin lobte den katholischen Bischof als einen mutigen Theologen und Kirchenmann. Außerdem sei er, so die Ministerpräsidentin, ein "Menschenfreund."
Bischof Joachim Wanke zeichne in besonderem Maße jene innere Haltung aus, die Voraussetzung sei für jeden echten gelingenden Dialog, begründete Akademiedirektor Dr. Florian Schuller bei der festlichen Veranstaltung am Abend in Schloss Suresnes die Auszeichnung des im Oktober 2012 emeritierten Erfurter Bischofs: „Heute sind alle Christen gefordert zu einem vierfachen intensiven Austausch – in der nüchternen Reflexion auf die eigene geistesgeschichtliche Situation, mit den Christen anderer Konfessionen, im interreligiösen Gespräch und besonders auch in der sensiblen, wie bescheiden-selbstbewussten Begegnung mit Zeitgenossinnen und Zeitgenossen, denen der Glaube sehr fremd geworden ist. Für all das hat Bischof Joachim Wanke bemerkenswerte Maßstäbe gesetzt.“

Bischof Joachim Wanke, der sich freute der, so wörtlich, "prominenten Preisträger zugeteilt zu werden" nahm den Preis mit einer sehr persönlichen und nachdenklichen Rede an. "Vielleicht hat meine ökumenische Einstellung doch ein gewisses Proprium: Sie ist gespeist aus der Erfahrung, zusammen mit meinen Mitchristen in Thüringen als Minderheit unter echten ,Heiden' zu leben. Und genau dadurch ist mir das Miteinander der Christen wichtig geworden", sagte Bischof Wanke.

Sehen Sie hier Bilder des festlichen Abends.

 

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