Akademie bei ARD alpha

30. Oktober 2016

Auf ewig geteilt?

Video ansehen bei
ARD alpha Logos

Im Jahr 2017 jährt sich die Veröffentlichung der 95 Thesen Martin Luthers, die als Beginn der Reformation gilt, zum 500sten Mal. Die Vorbereitungen auf dieses Datum werden seit ihrem Beginn durch kontroverse Diskussionen begleitet: Soll man ein Jubiläum feiern, weil mit der Reformation eine Erneuerung der Kirche eingeleitet wurde? Oder soll man der Reformation kritisch gedenken, weil es in ihrem Gefolge zur Spaltung der Kirche kam? Handelt es sich bei diesen Fragestellungen überhaupt um Alternativen, oder müssen beide zur Geltung gebracht werden?
Da die Reformation ein gesamtkirchliches Ereignis war und ihre Wirkung sich tief in die Kultur und Mentalität vieler Menschen erstreckte, kann die öffentlich geführte Diskussion nicht nur von den evangelischen Kirchen und der römisch-katholischen Kirche geführt werden. Ökumene in Deutschland ist heute multilateral. Es gehören zu ihr auch die evangelischen Freikirchen, die altkatholische Kirche sowie orthodoxe und altorientalische Kirchen.
ARD-alpha berichtet vom Symposion der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), die mit ihren 17 Mitgliedskirchen und 6 Gastmitgliedern ein Forum bildet, in dem die Bedeutung der Reformation vielseitig ökumenisch reflektiert werden kann. Die Veranstaltung wurde von der Evangelischen und der Katholischen Akademie gleichermaßen getragen, die gemeinsam mit dem Deutschen Ökumenischen Studienausschuss (DÖSTA) der ACK und den theologischen Fakultäten in München zum Gespräch luden.

zurück