Akademie bei ARD alpha

27. Juli 2014

Forschungsobjekt "Mein Kampf"

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Von November 1923 bis Dezember 1924 war Adolf Hitler in der Festungshaftanstalt Landsberg am Lech wegen Hochverrats inhaftiert. Während dieser Zeit begann er mit der Arbeit an „Mein Kampf“. Im ersten, vorwiegend autobiographisch ausgerichteten Band, der bereits Anfang 1925 erschien, entwickelte er sein ideologisches Konzept, während der ein Jahr später publizierte zweite Band sich vorrangig mit der Partei und deren Programmatik befasste. Die zeitgenössische Wirkung von „Mein Kampf“ – Bekenntnis-, Hass- und Hetzschrift zugleich – ist bis heute umstritten. Eindeutig aber bleibt, dass Hitler darin sowohl seine Weltanschauung wie sein politisches Programm entwickelte, das schreckliches Unheil für Deutschland und die Welt bedeutete. EIne Veranstaltung der Katholischen Akademie in Zusammenarbeit mit dem Institut für Zeitgeschichte zeigte auf, dass das Buch eine erstrangige Quelle für das Verständnis Hitlers, seiner nationalsozialistischen Ideologie und seiner Intentionen ist. ARD-alpha greift die Vorträge in der Reihe alpha-lógos auf.

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